Evaluation zum Leitfaden für Klassenleitungen in Jahrgang 5/6

Viel Positives und ein paar Vorschläge zur Überarbeitung…

Der Philosoph mag alle Tage gleichermaßen wertschätzen und alle Jahre ebenso, von Sekunde zu Sekunde, eine Schule nicht. Anfang und Ende finden besondere Beachtung, wenn es um die Schullaufbahn geht. Allein der Tag der Einschulung (Foto Sommer 2018: Musikklasse 6.1) fällt schon aus dem Raster aller Regelmäßigkeiten. Deshalb gibt es am Adolfinum Handreichungen für Lehrkräfte, die vor der Aufgabe stehen, eine Klasse 5 zu übernehmen und die Kinder auch im Jahrgang 6 als Leitung zu begleiten, natürlich als Tandem, in jüngster Zeit auch gerne als Frauenduo mangels männlicher Kandidaten.

Nun hat Susanne Roper als zuständige Lehrkraft eine Evaluation durchgeführt, die z. B. der Frage nachgeht, ob der Leitfaden genutzt wird und ob er als nützlich eingeschätzt wird. Änderungs- oder Erweiterungsvorschläge konnten auch formuliert werden, frei von Vorgaben.

Details sind bei Susanne Roper zu erfahren. Allgemein lässt sich, so die Evaluatorin vor der Gesamtkonferenz, klar feststellen, dass eine sehr große Mehrheit mit  dem Leitfaden arbeitet. 69,2 % dieser Gruppe gewinnen daraus Sicherheit für die Planung und Durchführung von Leitungstätigkeiten. Bei der Vorstellung wurde auch darauf hingewiesen, dass die Bedeutung natürlich besonders groß sei, wenn die Lehrkraft zu jung ist, um sagen zu können: „Das mache ich seit 20 Jahren so am Adolfinum.“ Nur nebenbei: Da gab es die Orientierungsstufe noch.

Bei einer Aktualisierung sollte auf Inklusion eingegangen werden, lautet ein Vorschlag; Methodenstunden fest zu installieren im Stundenplan, wird gewünscht. Dass die Erhebung selbst zu loben sei, da sie den Leitfaden in Erinnerung rufe, wurde auch bemerkt.

Volkmar Heuer-Strathmann