Von der Magie der „Zaubermaler“ und „Tintenkiller“

Adolfiner-Trio bei Chemie-Wettbewerb erfolgreich

Der gute alte Füller hat noch lange nicht ausgedient. Schüler schreiben damit Diktate, Lehrer markieren in „Rot“, was fehlerhaft ist, und Politiker unterschreiben in „Königsblau“ so manchen Vertrag. Im Experimentalwettbewerb der Jahrgänge 5 bis 10 mit dem Titel „Das ist Chemie“ wurde nun untersucht, was hinter „Tintenkillern“ steckt und welche Kraft „Zaubermaler“ besitzen.

Zehn Schüler aus einer Arbeitsgemeinschaft von Stephanie Schlüter stürzten sich auf die Aufgaben. Neben „Zaubermalern“ und „Tintenkillern“ kam Knödelhilfe aus dem Supermarkt zum Einsatz, man brauchte Rotkohlblätter, farblosen Essig und weiße Kaffeefilter. Der Schwierigkeitsgrad war natürlich gestaffelt. Eine genaue Beschreibung der Vorgänge ist stets Teil solcher Aufgaben, ebenso die Erfassung der Ergebnisse im Protokoll. Bei der Anmeldung kommen nicht Füller und Stift, sondern Computer und „Maus“ zum Einsatz. 

Kurz vor den Sommerferien wurde Brenda Boje, Johanna Fischer und Felizia Jagodzinski bestätigt, dass sie zu den besten 50 Teilnehmern aus Niedersachsen gehören. Otto Kurucz und Richard Specht sind zwei der besten 250 Nachwuchschemiker. Alle Kinder gehen in die Klasse 7.1. Aus der Klasse 7.2 nahmen Tim Niklas Förster, Leon Reichwage, Lukas Klose, Anja Sophie Schiech und Amely Wesselmann erfolgreich teil. Am Tag der Zeugnisausgabe gibt es am Adolfinum als Belohnung für die Besten aus der Hand von Cornelia Kastning noch einen Gutschein für die Cafeteria.  

Volkmar Heuer-Strathmann