Frankreich und die Franzosen – spielerisch kennen gelernt

Junge Adolfiner unterwegs mit den Mitteln des France Mobils

Französisch hat nicht gerade den Ruf, eine einfache Sprache zu sein. Umso wichtiger, jede Art von Verkrampfung abzulegen und frohgemut ans Werk zu gehen. Maëva Lagarde kann dabei helfen (Foto 1). Die 24-jährige Lektorin aus Frankreich ist in Bremen und Niedersachsen mit dem France Mobil unterwegs, um den Schülern mit spielerischen Mitteln Gelegenheit zu geben, sich zu erproben, angstfrei und ohne Notendruck.

Die Schüler aus dem 8. Jahrgang stellten sich auf Französisch näher vor, sie übten ihr Hörverstehen im Wettstreit (Foto 2) nach französischer Musik und gingen hochmotiviert auf „Tour de France“ durch die unterschiedlichsten Städte des Nachbarlandes. Gelbwesten waren nicht unterwegs.

Ein Memory mit Paaren wie „Max und Moritz“ und „Asterix und Obelix“ oder „de Gaulle und Adenauer“ und „Macron und Merkel“ vermittelte Landeskunde auf einfache Art, dabei hochaktuell, wie die jüngsten Debatten um die Zukunft der EU zeigen.

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und das Institut francais Deutschland sind die Initiatoren. Sponsoren wie der Ernst Klett Verlag unterstützen das Projekt, das im 8. Jahrgang sehr gut ankam, auch bei betreuenden Lehrkräften wie Nicole Bucher und Bibliotheksleiterin Christine Busch.

Volkmar Heuer-Strathmann