Phillip Schütze wechselt zur Helene-Lange-Schule Hannover

Verabschiedung und Begrüßung zum Halbjahreswechsel

Vielleicht hat die Deutsche Bahn den allerletzten Ausschlag gegeben. Wenn an manchen Tagen zur Fahrerei von Hannover nach Bückeburg und zurück auch noch die leidigen Verspätungen oder gar Zugausfälle hinzukommen, zehrt das an den Nerven. Und in Korrekturzeiten, etwa im Falle eines nicht eben kleinen Leistungskurses Deutsch im Abitur, wird die Zeit knapper und kostbarer.

Nun hat Phillip Schütze das Adolfinum nach dreieinhalb Jahren "mit einem lachenden und einem weinenden Auge" verlassen. Als Lehrer für die Fächer Deutsch und Sport mit Erfahrungen in allen Jahrgangsstufen hob er besonders hervor, dass er die Bückeburger Schüler und Schülerinnen sehr zu schätzen gelernt habe, insbesondere in sozialer Hinsicht. Schulleitung und Personalrat würdigten den Einsatz des jungen Pädagogen, sprachen zur Verwunderung des derart Etikettierten von "einer naturwissenschaftlichen Orientierung" Schützes und sparten nicht mit originellen Präsenten. Erinnerungsstücke an die Erstligazeit von Hannover 96 waren auch dabei. Manuela Reichardt schickte den Vollblutsportler gleich auf die lange Strecke der Prosa. In Hannover fürderhin für eine Ruderriege zuständig, weiß Schütze nun, was so gelesen oder geschrieben wird am Ufer, wenn die Zöglinge auf der Strecke sind und mental schon mal an ihre Grenzen kommen.

Als neue Kollegin konnte Studienrätin Carolin Wille begrüßt werden. Sie unterrichtet die Fächer Spanisch und Philosophie. Da sie ihre Ausbildungszeit mit Glanz am Adolfinum absolviert hat, weiß man, mit welchem Engagement sie ihren Beruf ausübt und was sie fachlich zu bieten hat. Einhellige Freude war angesichts der personellen Verstärkung zu beobachten und die Fachschaft Philosophie ist damit komplett, was die notwendige Größe der Prüfungskommission im Abitur anbelangt.

Dass die Relation der Geschlechter - rein mathematisch - durch den Weggang von Phillip Schütze nicht besser wird, liegt auf der Hand. Im Fach Deutsch zeigt sich das besonders, aber auch bei der Tandembesetzung für das Schuljahr 2019/2020 deutet sich bereits ein gewisser Männermangel an. Zum 1. Februar  2019 wird eine neue Referendarin mit den Fächern Spanisch und Deutsch erwartet.  

Volkmar Heuer-Strathmann