Vorstand des  Adolfiner-Vereins im Jahr 2018 voll gefordert

Neue Datenschutzvorgaben bereiten nicht nur eitel Freude

Man hatte  sich schon Sorgen gemacht: Im Schaukasten in der Schule eine Ankündigung für das Adolfiner-Treffen im Jahre 2017. In der Lokalzeitung keine  Ankündigung für das Adolfiner-Treffen 2018. Und das am Adolfinum, wo die Berichterstattung gern just in Time daherkommt oder noch früher.

Nun hat ein Reporter der Landes-Zeitung endlich Licht in die Angelegenheit gebracht: „Adolfiner-Verein ächzt unter dem Datenschutz“, liest man kurz vor Jahreswechsel. Die DSGVO, gern auch genussvoll Datenschutzgrundverordnung genannt, hat anscheinend viel Verdruss bereitet, zu allem Überfluss just im Jahr nach dem Amtswechsel an der Spitze. Steffen Behlau hatte das Zepter 2017 von Klaus-Dieter Schnierl übernommen und mit der Führungsaufgabe mangels Schriftführer auch noch den ganzen Schreibkram.

Zurzeit zählt der Verein 540 Mitglieder. Kaum ein Rückgang, so die Presse, trotz der zu beklagenden „Karteileichen“, wie es dort so schön heißt. Solide Finanzen bleiben die Basis, dafür garantiert Kassierer Michael Krichelhoff. Da bleibt Hoffnung, dass der Verein auch fürderhin so großzügig Förderarbeit leistet wie bisher und bei entsprechenden Anlässen weiterhin präsent ist in der Schule. Man denke nur an den „Preis der Adolfiner“, mit dem jedes Jahr anlässlich der Verabschiedung der Abiturienten ein paar Zöglinge gewürdigt werden, die sich um die Gemeinschaft besonders verdient gemacht haben. Oder an das Projekt "Schule als Staat", das für 2020 auf der Agenda steht.

Das nächste Adolfiner-Treffen findet übrigens – in alter Tradition - am Samstag des ersten September-Wochenendes statt, kurz: am 7. September 2019. Ausdrücklich eingeladen ist sogar „Abi 49“, die Jugend der jungen Bundesrepublik. Abitur 2019 natürlich auch, schon wegen der ausliegenden Eintrittsformulare.

Volkmar Heuer-Strathmann