Jahrgang 6 des Adolfinum auf Theaterfahrt in Hannover

Stimmen aus der Klasse 6.4 zur Inszenierung  

Jule Vernes Roman „In 80 Tagen um die Welt“ (1873) ist von Hanno Friedrich und Tilo Nest für das Schauspielhaus Hannover bearbeitet worden. Es geht um eine Wette: Wenn es Phileas Fogg nicht gelingt, in 80 Tagen um die Erde zu reisen, dann verliert er sein gesamtes Vermögen. Der Franzose Jean Passepartout ist als Bediensteter mit von der Partie.

Die Reise führt nach Kalkutta und Bombay, nach Hongkong und Shanghai, nach San Franzisco und New York City und schließlich nach Liverpool. Eine ideale Konstellation für das sogenannte Stationen-Theater. Man trifft auf Inder, man trifft auf Indianer. Ärger ist garantiert. Es kracht, es knallt. Für Spannung ist überall gesorgt.

Der 6. Jahrgang hat die Inszenierung in Hannover besucht. Wieder ist es die Klasse 6.4 von Gesine Vespermann, die sich bereit erklärt hat, etwas dazu zu schreiben.

Julian meint: „Das Stück war zwar lustig, aber einige Mitschüler konnten sich nicht benehmen.“ Janne stößt in ein ähnliches Horn: „Mir hat nicht so gut gefallen, dass das Publikum so laut war.“ Jonathan lobt die kreativen Ideen der Theaterleute. Nisa fand es trotzdem ein bisschen lang. Luise meint: „Eine Pause hat gefehlt.“

Shahed setzt andere Akzente: „Die Tänze und das Singen waren sehr gut.“ Anna bescheinigt den Schauspielern, gut gespielt zu haben. Nasrallah gefiel vor allem die Lebendigkeit der Akteure. Justus bezeichnet die Kulisse als wunderschön. Linda nennt die Technik sogar „atemberaubend“. Die Weltkarte, so Leonie, habe dafür gesorgt, dass man wusste, wo die Handlung gerade  spielt. Celina sagt: „Der Elefant sah sehr toll aus.“

Was Malwin sagt, hat vielleicht mancher gedacht, auch aus anderen Schulen: „Das Theaterstück war eine gute Abwechslung von der Schule.“ Andere Schüler weisen darauf hin, dass der anschließende Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Hannover ihnen besonders gut gefallen habe.

Der Sachbearbeiter dieser Sätze hat das  Gefühl, die Note der Klasse 6.4 für die Inszenierung der „Reise“ wäre „Gut“, nicht besser, nicht schlechter. Und ähnlichen Aktivitäten außer Haus scheinen die Kinder auch nicht abgeneigt gegenüber zu stehen.

Volkmar Heuer-Strathmann