Weihnachtsgottesdienst in der Bückeburger Stadtkirche

Von der Frage, was eigentlich „ein gutes Leben“ ausmacht

Libanon, Grönland, Australien – überall wird Weihnachten gefeiert.  Schulpastor Lennart Meißner erzählte den über 100  Besuchern des Schulgottesdienstes von Bräuchen und Spezialitäten, etwa wenn es zu Tisch geht und ein Stollen in Robbenhaut auf dem Tisch steht.

Unabhängig von all den Traditionen, so Meißner, gehe es Weihnachten zunächst aber um das Baby dort in Bethlehem in der Krippe, im Kern jedoch gehe um die Botschaft, die Jesus Christus später verbreitete, um seine Erzählungen und seine Art zu leben. Meißner sieht ein „gutes Leben“ im Sinne Jesu Christi in allen Arten von Zuwendung, von Mitmenschlichkeit, von Liebe.

Der „Stern über Bethlehem“ wird zum Zeichen. Tobias Kästner stimmte die Melodie an und viele sangen mit. Aufmerksam lauschte die Versammlung, als Paula Möller am Cello aufspielte. Auch Olivia Wray hätte man gut und gerne noch länger zuhören mögen, zumal bei so erwärmender Lichterglut.

Ein Gebet, das Cornelia Kastning sprach, schloss die Gedanken an die vielen Notleidenden und Verzweifelten mit ein. „O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit“ steht so nicht primär für Schulferien und Freizeit, für Unternehmungen und Geschenke. Das sind eher Kleinigkeiten, wenn man den Worten des Gottesdienstes vom guten Leben und dem Geist der Musik folgt.

Volkmar Heuer-Strathmann