Junge Adolfiner erwerben das französische Sprachzertifikat

Natalie Knebusch erreicht ein außergewöhnlich gutes Ergebnis

„Ce qu’on doit apprendre, et comment, est prescrit par un règlement“, heißt es bei Wilhelm Busch. Allerdings auf Deutsch: „Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss. Nicht  allein das ABC bringt den Menschen in die Höh‘.“  Das traurige Ende ist bekannt.

Mehr als das ABC! Das sehen die für das Diplôme d’Etudes en Langue Française (DELF) Verantwortlichen anscheinend ähnlich. Man schaue allein auf die Sonderzeichen! Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben bilden das Pensum. Es geht um Kommunikation, also um Verständigung, nicht um bloße Buchgelehrsamkeit. Man unterscheidet zwei Stufen, wenn das international anerkannte Zertifikat vergeben wird (a1; a2).

Auch in diesem Schuljahr haben sich wieder einige Schüler des Adolfinum intensiv auf die Prüfung vorbereitet – mit Erfolg, so dass Fachobmann Jörg Wilkening die ersehnten Urkunden überreichen konnte.  Das Zertifikat A2 erhielten Cedric-Florian Walz, Natalie Knebusch, Rabea Donath und Arion Dine. Kompetenzen auf A1-Niveau wurden Kathrina Schubert und Klara Felski bescheinigt.

Natalie Knebusch erreichte mit 91,50 Punkten ein außergewöhnlich gutes Ergebnis. Allerdings verlässt sie das Adolfinum zum Halbjahreswechsel und besucht fortan ein Gymnasium in Österreich. DELF erfreut sich im Nachbarland ebenfalls hoher Anerkennung, auch als eine der Sprachen der Europäischen Union.

Volkmar Heuer-Strathmann