Großer Andrang beim Adventsmarkt im Adolfinum

Wenn der Weihnachtsmann krank im Bett liegt…

Im Theaterraum herrscht Totenstille. Der Weihnachtsmann Nummer 1 liegt krank im Bett. Schlimme Krämpfe scheinen ihn zu quälen. Was nun? Die Schüler aus der Klasse 6.2 von Ute Böning-Spohr haben natürlich eine Lösung. Bestens unterhalten zieht das Publikum weiter und studiert im Forum der Schule die bunte Palette der Angebote, darunter viel Baumschmuck, schön gestaltete  Weihnachtskarten und Kerzen aller Art. Krippenschmuck ist auch zu finden. Überall sind an diesem Tag im Adolfinum junge strahlende Engel unterwegs.

Jahrgang 12 profitiert von den vielen Süßigkeiten, die fast überall feilgeboten werden. Der Heißhunger meldet sich und verlangt eine knusprige Bratwurst am Stand der Abiturienten Luis Kasseroler und Julius Abel. In diesem Jahr war der Andrang beim Adventsmarkt der Adolfiner besonders groß. Parkraumnot ließ viele erfinderisch werden am Wegesrand und auf Rasenflächen. In bester Stimmung sah man die Schülersprecher Louis Postulart, Luca Keller, Roni Cheikhi und Lena König, die gemeinsam mit SV-Lehrer Björn Riemer für den Wettbewerb der Klassen um die Standprämie von insgesamt 175 Euro verantwortlich waren und sich redlich bemühten, ein Ranking zustande zu bringen, das Dekoration, Angebot und Auftreten der Anbieter berücksichtigt.

Am Ende konnte sich die Klasse 6.5 von Birgit Bartels und Torben Herber über 100 Euro für die Klassenkasse freuen. Auf Platz 2 landete die Klasse 7.5, gefolgt von der Klasse 5.4. Insgesamt waren 32 Stände angemeldet worden. Freuen dürften sich demnächst auch die Schüler der Partnerschule in Guatemala. Fast ein Drittel der Einnahmen geht nach Mittelamerika.

Volkmar Heuer-Strathmann