Bibliotheksmitarbeiterin Renate Engelmann feierlich verabschiedet

Dank, Lob und Anerkennung für die unterschiedlichsten Aktivitäten

Mit dem Schuljubiläum fing alles an. Sandra Behsler, die damalige Direktorstellvertreterin, freute sich, Renate Engelmann als Sonderbeauftragte für Arbeiten einstellen zu können, die sich speziell auf die anstehenden Jubiläumsaktivitäten bezogen.

Ein Ergebnis: die Zeitleiste mit markanten Persönlichkeiten und einschneidenden Ereignissen. Aus dem Jubiläumsprojekt entstand eine längerfristige Mitarbeit am Adolfinum, zwischenzeitlich nur kurz durch einen Job in Bad Nenndorf unterbrochen. Nun stand die Verabschiedung an und es gab viel Anerkennung, Lob und Dank – etwa für die Vorbereitung einer Lesung in der Stadtbibliothek samt Ausstellungsgestaltung zur Bücherverbrennung vom Mai 1933, für die zuverlässige Mitarbeit in der Schulbibliothek und die Unterstützung des Kollegiums auf dem Weg zu einer angemessenen Küchennutzung.

Erst einige Tage zuvor hatte Renate Engelmann, die gerne noch etwas länger am Adolfinum geblieben wäre, nämlich bis zum verdienten Ruhestand, mit der ihr eigenen Leidenschaft im Lehrerzimmer dafür geworben, den Schülerinnen und Schülern den Bücherreichtum der Bibliothek näher zu bringen. Wenn einige Kolleginnen und Kollegen nun Anfang 2019 wieder zur Lesung in der Stadtbibliothek einladen, wird Renate Engelmann mit von der Partie sein. Thema: Migration und Flucht – ein Komplex, der der bekennenden Bürgerin der ehemaligen DDR besonders am Herzen liegt. Dass sie sich auch für das Projekt „Schule als Staat“ stark gemacht hat und jüngeren Schülern beratend zur Seite stand, wäre fast vergessen worden.

Volkmar Heuer-Strathmann