Buß- und Bettag-Gottesdienst im Zeichen des 1. Weltkrieges

Bewegende Worte bei der Premiere von Schulpastor Meißner

Von Melanie, Christian und Roberto, Klasse 8.4 und anderen  

Der Schulgottesdienst aus Anlass des Buß- und Bettages, den erstmals Schulpastor Meißner leitete, befasste sich mit dem Ersten Weltkrieg und dem heutigen Frieden. Meißner zeigte den Soldatenausweis seines Urgroßvaters, der in der Zeit des Ersten Weltkrieges vor gut 100 Jahren lebte, und berichtete von dessen Erfahrungen. Ein "schöner" Gottesdienst war das also nicht. Eher ein sehr nachdenklicher: Ulrich Meyer, der sogenannte Popkantor der Landeskirche, und Lennart Meißner schlüpften in unterschiedliche Rollen: der eine als Kriegsfreiwilliger, der andere als "gesunder Menschenverstand". Der Soldat glaubt, den anderen nicht mehr zu brauchen. Was für ein Irrtum!

Seit 73 Jahren herrscht nun Frieden in Europa. Herr Meißner sagte, Frieden gehöre zu den Dingen, die man erst bemerkt, wenn sie nicht mehr da sind.

Im Gottesdienst spielte die Jugendband mit Janne Rohrbach und Leon Marx sowie den Sängerinnen Melanie Lehmann und Benita Hoffmann. Sie spielte u.a. „Oceans“, „Wie ein Fest nach langer Trauer“ und „How great is our God“.

Nachdem Frau Kastning am Ende des Gottesdienstes Fürbitte gehalten hatte, wurden die vielen Schülerinnen und Schüler mit musikalischer Begleitung entlassen.

Der Gottesdienst war sehr bewegend.