Horrorgestalten und Schreckgespenster prägen die Halloween-Party

Markus Berkensträter ist der neue Mann an Ina Seidls Seite

Vierzehn Jahre lang hat sich Thomas Fischer am Adolfinum der Patenarbeit gewidmet. Gemeinsam mit Ina Seidl wurde ein Konzept erarbeitet, das sich in der Praxis bewährt hat. Die Paten aus den höheren Jahrgängen erleben sich in einer neuen Rolle, die Kinder in den untersten Jahrgängen haben Helfer, Ansprechpartner, Motivatoren und manchmal auch so etwas wie junge Erzieher und Erzieherinnen. Das Projekt ist – neben der SV-Arbeit – eine der Erfolgsgeschichten der letzten Jahre. Vielleicht wird deshalb so wenig Aufhebens davon gemacht.

Mit Beginn des neuen Schuljahres hat sich Thomas Fischer nun anderen Schwerpunkten zugewandt. Für seinen Nachfolger Markus Berkensträter war die diesjährige Halloween-Party die Premiere. Ihm schien’s zu gefallen, als die Kinder in ihren Verkleidungen ankamen, ob als Schreckgespenst, als Horrorgestalt oder als Leidtragende mit Verletzungen aller Art. Auf das Outfit war in den meisten Fällen viel Arbeit verwandt worden. Einigen reichten monströse Kunststoffmasken, um Schrecken zu verbreiten. Ina Seidl gab sich als Hexe die Ehre.

Die Paten hatten ebenfalls keine Mühe gescheut, um die richtige Stimmung zu erzeugen.  Die ihnen gewährte Selbstständigkeit  bedeutet immer auch, improvisieren zu müssen. Kinder laufen nun mal nicht auf Schienen, sie sind eigenwillig und ziemlich verschieden – eine Herausforderung, die womöglich am besten zu bewältigen ist, wenn das richtige Maß an Autorität gefunden wird trotz der Verkleidung, des Ambientes und der ganzen Spielerei. Volle Punktzahl!

Volkmar Heuer-Strathmann