Mit neuen Kochherden einen höheren Nutzungsgrad erreichen

In Guatemala finden unsere Spenden sinnvolle Verwendung 

Die Bilder gehen um die Welt: Menschen, die aus Not und Verzweiflung den Weg aus Ländern Mittelamerikas über Mexico in die USA bewältigen wollen, zu Fuß und unter großen Mühen. Unter den Migranten sind auch Menschen aus Guatemala. Unabhängig vom Ausgang dieser spektakulären Aktion bleibt es nach wie vor wichtig und richtig, die Verhältnisse in Ländern wie Guatemala zu verbessern.

Fast 1800 Euro konnte SV-Lehrer Björn Riemer aus dem Schülerprojekt Adventsmarkt überweisen. Ein Bericht von Gewährsmann Andreas Boueke (Welthaus Bielefeld) zeigt, welche Verwendung das Geld gefunden hat. „Trockenes Holz ist ein wertvolles Gut, besonders in Guatemala, wo über die Hälfte der Bevölkerung ihre Mahlzeiten auf offenen Feuerstellen kocht. Tag für Tag machen sich Hunderttausende Kinder auf die Suche nach Feuerholz“, schreibt Boueke und erzählt von Fällen, wo Waldbesitzer die Sammler mit Waffengewalt vertreiben lassen. Nicht nur aus diesem Grund komme der sparsamen Holzverwendung besondere Bedeutung zu.

Neue Kochherde machen’s möglich. Das Geld aus Bückeburg soll für die nächste Investitionsrunde eingesetzt werden. Harald Klein, der Botschafter der BRD in Guatemala, hat sich bereits persönlich einen Eindruck von dem auf mehr Nachhaltigkeit zielenden Projekt  verschafft. Die Vorbereitungen zum nächsten Adventsmarkt im Adolfinum sind angelaufen. Die Lage in Guatemala dürfte den Willen befeuern, dort auch weiterhin unterstützend zu wirken.

Volkmar Heuer-Strathmann