Unsere Seminarfachfahrt nach Südtirol

Sonne, Schweiß und Schmerz 

Am Sonntag, den 23.09.2018, begann unsere Abenteuerfahrt in das ferne „Italien“, das zauberhafte Ahrntal.

Leider mussten wir die Busfahrt mit einem Verlust antreten. (Schweigeminute für Christopher-David Dath)

Nach überwundener Trauer starteten wir voller Elan in eine 13-stündige Fahrt mit Karl Heinz und anschließend mit unserem tapferen Thorstinator (Thorsten DER Busfahrer). Er allein schaffte es, das 500 PS Monster in die italienische Provinz zu zirkeln.

Als wir ankamen, wurden wir mit köstlichen Spaghetti und strahlendem Sonnenschein empfangen.

Danach traten wir, gut gestärkt, unser erstes Abenteuer auf dem Klausberg an. Mit dem Klausbergflitzer sausten wir, begleitet von dem Klingen der Kuhglocken, den Berg hinunter. Es folgte eine kurze Testwanderung - ohne Wanderschuhe.

Am Dienstag wagten wir uns widerwillig bei 3 Grad Celsius in das eiskalte Wasser der Rienz. Wir rafteten, was das Zeug hielt, und stürzten uns furchtlos von einer 15m hohen Brücke in die Fluten.

Nach dieser Erfrischung brachte uns Thorsten sicher zu unserem nächsten Ziel. Eine tragische Wendung teilte die Gruppe. Die Frostbeulen begaben sich in die wärmende Therme, wohingegen die tapferen Krieger ohne jegliche Ausrüstung den langen und harten Marsch zu der Zipline wagten.

Der dritte Tag offerierte uns eine atemberaubende Aussicht von den Dolomiten auf die Drei Zinnen, wobei der Thorstinator zunächst bei einigen Kurven an seine Grenzen stieß. Schlussendlich meisterte er auch diese Herausforderung perfekt, denn auf ihn ist eben immer Verlass. Nach stundenlanger Wanderung kamen wir mit blutenden Hacken und krebsroter Haut (Lobster àJulius Felix Abel), völlig ausgelaugt, aber happy am Hotel an. Wir wurden mit Schnitzel belohnt (Carlo Enrico Bockermann freute sich besonders und verschlang gleich ein ganzes Schwein).

Der nächste Tag begann mit einer Klettertour hoch oben in den Baumkronen. Dort schwangen wir uns wie junge Götter von Baum zu Baum. Tarzan hätte gegen uns keine Chance gehabt. Ein echtes italienisches Eis konnten wir uns in Bruneck natürlich auch nicht entgehen lassen. Abends ließen wir die Studienfahrt bei einem kühlen Getränk gemütlich ausklingen.

Fazit: Wir haben gut und viel gegessen, waren an der frischen Luft, haben uns sportlich betätigt und hatten jede Menge Spaß.

Ein Dank geht an Frau Bartels, Herrn Lück und Thorsten für diese unvergessliche Reise!!!