Ein anregender Tag auf der „Maker Faire“ im Congress Centrum Hannover

Achtundzwanzig Adolfiner unter Bastlern, Tüftlern und Entwicklern

Dafür hat Jannis Fischer sein Praktikum am Adolfinum sogar noch verlängert: Die Gelegenheit, die „Maker Faire“ in Hannover gemeinsam mit 28 Adolfinern und den Naturwissenschaftlern Maren Wunnenberg und Torben Herber zu besuchen, bietet sich schließlich nicht jeden Tag. Dass die Bahn in Bückeburg auf eine Durchsage verzichtete, die auf veränderte Abfahrtsbedingungen hingewiesen hätte, konnte die muntere Reisegesellschaft nicht bremsen.

Ausgewählt wurden die Jugendlichen aus dem 9. Jahrgang unter Begabungs- und Leistungsgesichtspunkten. Die Exkursion sollte Anerkennung, Anregung und Förderung zugleich bieten. Am Schülertag gehört das Innovationsprojekt, das vom Bundesbildungsministerium in Berlin ausdrücklich unterstützt wird, ganz der Pädagogik. Der Eintritt ist frei. Die jungen Gäste sollen sich umschauen, aber auch selbst aktiv werden.

So löteten drei Adolfiner gemeinsam mit dem Praktikanten die Auflade-Station für das eigene Lego-Roboter-Auto. Der Go Roboter eines fremden „Makers“ bot Maren Wunnenberg Gelegenheit, dagegen anzutreten. Aus Elektronikabfall stellten die Neuntklässler Schmuckstücke her, die natürlich mitgenommen werden durften. Zum Staunen und Nachfragen gab es genug Anlass, etwa ein fahrendes Fabelwesen, das an Animation und Film erinnert und viel Aufmerksamkeit fand, auch bei den einzelnen Fernsehteams.

Nach all den Highlights aus dem HighTech-Bereich wartete noch eine Ernüchterung auf die Bückeburger, was den Leistungsstand der Transportmittel in der Landeshauptstadt anbelangt. „Der Bus war so voll, dass die Hydraulik, die den abgesenkten Einstieg wieder in die normale Position bringen sollte, nicht funktionierte“, berichtet die Exkursionsleiterin. Aussteigen, abwarten, einsteigen,  losfahren - es gibt also noch genug zu tun für Entwickler und Techniker aller Art.

Volkmar Heuer-Strathmann