Beifall, kleine Präsente und Anerkennung für das „alte“ Schülersprecherteam

Lilian Viezens zwei Jahre an vorderster Front in der Schule aktiv

Die Stunden dürfte sie nicht gezählt haben. Die Minuten erst recht nicht. Aber es kommen einige Tage, ja Wochen zusammen, wenn jemand wie Lilian Viezens zwei Jahre lang im Schülersprecherteam aktiv ist und sich permanent an vorderster Front einbringt – und das, ohne sich über Gebühr in den Vordergrund zu spielen. Am Ende der drei Vollversammlungen, mit denen die Amtszeit nun endgültig zu Ende ging, bekam die Schülerin des 11. Jahrgangs zu Recht besonders viel Beifall.

Würdigende Worte und kleine Präsente gab es von den drei zuständigen Lehrkräften Imke Röder, Jana Allum und Björn Riemer auch für Nikita Schewtschenko, Alexandra Walter und Maximilian Röbke. Wo einzelne Schwerpunkte lagen, wurde noch einmal deutlich, als Alexandra von einem Projekt für Mädchen aus Syrien berichtete und von der Umgestaltung der Flächen für Räder und Karren aller Art, „Kanzler“ Maxi an „Adolfinien“ erinnerte und für die zweite Auflage von „Schule als Staat“ warb, während es Nikita überlassen blieb, die Präsentation der Kandidaten für das neue Team zu moderieren und dabei auch auf heikle Fragen zu reagieren: „Wenn ihr wirklich Interesse habe an einer Talentshow, müsst ihr euch als Talente melden und als Publikum wirklich zur Veranstaltung kommen. Sonst gibt es wieder keine Talentshow.“ Oder zum Stichwort Multifunktionsanlage: „Das ist entschieden.“

Von Charakter war die Rede, als eine Schülerin des 12. Jahrgangs die neuen Kandidaten nach programmatischen Unterschieden fragte. Den scheidenden Jugendlichen kann man sicher bescheinigen, dass sie allesamt an den Aufgaben gewachsen sind. Lilian brachte es auf den Punkt: „So verschieden, wie wir sind, sind wir doch immer mehr zu einem Team geworden.“  

Volkmar Heuer-Strathmann