Einschulungsfeier am Adolfinum mit ein paar neuen Akzenten

Bei der Begrüßung wurde auch Arabisch und Türkisch gesprochen

Von einer „Affenhitze“ mag man kaum reden. Schüler der Klasse 6.4 von Gesine Vespermann legten in einem Ausschnitt aus dem Stück „Das Gericht der Tiere“ (Helen Gori) jedes Wort auf die Waagschale. Die „Sauerei“ der Menschen soll ein Ende haben. Igel, Huhn und Frosch mahnten zu einem sorgsameren Umgang mit allen Kreaturen. Als sich die Akteure dann auch noch mit Begrüßungsworten auf Arabisch, Türkisch und Englisch an die Neuen wandten, war die Begeisterung riesengroß.

Zuvor hatte Schulleiter Michael Pavel von den rund hundert Schülern des 5. Jahrgangs Gemeinschaftsgeist, Offenheit und Freundlichkeit angemahnt, aber auch zum Durchhalten ermutigt. Als zuständige Koordinatorin lud Cornelia Kastning zur aktiven Teilnahme am Schulleben ein. Was das konkret heißen kann, machten die Schülersprecher und eine Patengruppe aus dem 10. Jahrgang deutlich. Außer dem Vorchor von Tobias Kästner zeigte die Musikklasse 6.1 von Agnes Bergmann-Thiel gemeinsam mit der Streicher-AG, was schon nach einem Jahr geleistet werden kann – natürlich nicht ohne Fleiß. Gleichwohl ist ihr Motto: „Versuch’s mal mit Gemütlichkeit!“

Vertreter des Fördervereins konnten darauf verweisen, dass ein Teil der Beiträge auch in den musisch-künstlerischen Bereich fließt, etwa wenn es um neue Instrumente geht. Der Appell an die anwesenden Eltern: „Sagen Sie Ja, treten Sie ein!“ Die Kinder konnten es kaum abwarten, endlich in die Klassenräume gehen zu können. Und auch die vier Klassenleitungsteams schienen voller Tatendrang. Das Wort des Tages aber war der Wunsch von Tanja Bartling vom Schulelternrat für die Fünfties: „Hitzefrei!“

Volkmar Heuer-Strathmann