Lego-Roboter-Programmier-Workshop als HB-Aktion

Wenn die kleinen Mars-Rover ihre Bahnen ziehen…

Spielerisch lernen – was das konkret heißen kann, durfte eine HB-Gruppe aus dem 6. Jahrgang drei Tage vor Ferienbeginn bei einem Workshop unter der Leitung von Informatikerin Maren Wunnenberg erleben. Raum 213 wurde zum Legoland.  

Zunächst ging es um die Basics: geradeaus fahren oder eine schöne Kurve hinlegen – natürlich genau nach Drehbuch. Der Mensch hat das Sagen. Als erste Mission sollte auf dem Mars die Kommunikation aktiviert werden. Dazu musste eine Satellitenschüssel aufgestellt werden. Hingehen, hochklappen – das geht nicht. Keine Menschenseele weit und breit. Das Gerät ist auf sich allein gestellt. Es tut, was es kann. Als die Schüssel die richtige Position zeigt, strahlende Gesichter.  

Danach sollte der Marsrover eine Spur auf dem Planeten hinterlassen, anfangs ein Quadrat fahren, dann eine „2018“ in Digitalziffern-Schreibweise. Schließlich war eigene Kreativität gefragt. „Eine Zweiergruppe hat einen Controller ans Auto gebaut, mit dem es auf Tastendruck gelenkt werden konnte, eine andere einen Kung Fu Tanz programmiert“, berichtet Maren Wunnenberg. Stimmt der Algorithmus der Techniker, stimmt auch der Rhythmus des Tänzers.

Lernen auf Knien war auch zu beobachten, man tüftelt auf dem Boden mit den Gerätschaften herum, es wird gebastelt, theoretisiert und ausprobiert - eine schöne Belohnung für die Kinder des 6. Jahrgangs, die im laufenden Schuljahr durch besondere Leistungen auffällig geworden waren.  

Volkmar Heuer-Strathmann