Neue Handicaps beim Geschicklichkeitsturnier des ADAC

Der fünfte Jahrgang geht fast vollzählig an den Start

Die „8“ ist weg, das „S“ liegt aus. Die Wippe ist verschwunden, den Kreis mit Kette  gibt es gleich zweimal. Die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs hatten also etwas andere Handicaps als andere Jahrgänge in früheren Jahren.

Mit dem Fahrradturnier, das als Wettbewerb angelegt ist, sollen Alltagsituationen im Straßenverkehr spielerisch simuliert werden. Anfahren mit Bedacht, Spur halten, einhändig fahren, den Blickwinkel leicht variieren, Hand und Fuß in unterschiedlichen Bewegungen beherrschen, eine physikalisch kluge Geschwindigkeit wählen, von wegen Fliehkraft und Scherkraft, schließlich bremsen, anhalten und absteigen – das ist das Pensum.

Die Schüler haben Freude daran, das war schon bei der Klasse 5.1 zu spüren, die den Anfang machte. Kerstin Meier, Lothar Dumröse und Karl-Heinz Krause betreuten die Aktion. Punkte wurden notiert. Der eigentliche Erfolg lässt sich nicht messen. Er liegt allein in Unfällen, die nicht passieren. Klar, dass die Kinder mit Helm fahren. Ein Fahrrad verkörpere Freiheit, war kürzlich in der LZ zu lesen. Spielräume  werden größer, Aktionsräume wachsen mit jedem Lebensjahr. Dass Freiheit zunimmt, stimmt – mit Sicherheit!

Volkmar Heuer-Strathmann