Einfach phänomenal – eine Fahrt ins Wolfsburger „Phaeno“

Klasse 5.4 unterwegs in  der modernen Welt der Technik

Herr Schmidt erkrankt, der Zug verspätet, die Anreise  umständlich – das ging ja gut los. Was mochte da noch über die Klasse 5.4 hereinbrechen an jenem Tag im Januar, als sie sich auf den Weg nach Wolfsburg machten, um das „Phaeno“ zu besuchen?

Im Rückblick kennt die Begeisterung der Kinder keine Grenze. „Da staunst du!“, stand auf den Armbändern, und das stimmte. „Ein unvergesslicher Ausflug“ titelt Sophie. „Es gibt wirklich viel zu entdecken“, bescheinigt Anna. „Am schönsten fand ich den Feuertornado“, schwärmt Marlon und spricht damit sicher für viele.

Mit einem Nagelbrett kam ein Hauch von Mittelalter in die moderne Erlebniswelt. In Sachen Strafe waren die Menschen schon immer erfinderisch. „Ich hatte ein bisschen Angst, aber es hat gar nicht wehgetan“, erzählt Selina. Ein programmierbarer Roboter hatte es den Kindern auch angetan. Besonderes Geschick verlangte ein schiefes Haus. Der Tag nahm seinen Lauf, die Erde drehte sich und ein anderes Haus auch. Das gefiel. Aber es kostete auch etwas Kraft.

„Frau Vespermann war auch müde und Herr Mengeling auch“, schreibt Sophia. Also hieß es, die Rückfahrt antreten. Annas Fazit: „Ich würde es sehr für 5. Klassen empfehlen!“ Dabei weiß sie, dass Technik und Organisation außerhalb des „Phaeno“ noch nicht so ausgereift sind, dass Verspätungen der Bahn garantiert ausbleiben. Eher umgekehrt. Deshalb: „Man muss viel Zeit einplanen.“

Dass hier viel für die traditionelle Schreibkultur getan wird, unabhängig von allen Tastaturen und Sensoren, darf man vielleicht auch mal erwähnen.

Volkmar Heuer-Strathmann