Jenseits der Tagesordnung: Persönliche Angelegenheiten

Verabschiedung, Begrüßung und drei Statusänderungen

Für Muradiye Öztürk hieß es bei der letzten Dienstbesprechung vor den Zeugnisferien, Abschied zu nehmen vom Adolfinum. Die im Dezember examinierte Referendarin wird in Zukunft als Studienrätin an der Lutherschule in Hannover tätig sein – sicherlich auch weiterhin "beherzt unterrichtend, voller Energie und sachlich kompetent", so ein Mentor. Schulleiter Michael Pavel lobte bei der Verabschiedung besonders das Engagement im ökologischen Bereich der Schule. Dank, kleine Präsente und die besten Wünsche gab es aus den Fachschaften Deutsch und "Werte und Normen" und vom Personalrat.   

Als neuer Kollege konnte Markus Berkensträter begrüßt werden. Er unterrichtet die Fächer Mathematik, Erdkunde und Religion. Bis zum Sommer bleibt der erfahrene Pädagoge noch dem Schiller Gymnasium in Hameln durch Rückabordnung erhalten. Danach wird der ambitionierte Sänger (Bernd Krack: "Mein Chorbruder!") die Gruppe der Rintelner Lehrer am Adolfinum verstärken. Freude über die Veränderung und Interesse an der neuen Schule brachte er schon jetzt zum Ausdruck.

Gut gefüllte Präsentkörbe gab es vom Kollegium für drei Edelmänner, die in jüngster Zeit durch Statusveränderungen auf sich aufmerksam gemacht haben. "Nicht mehr zu haben", hieß es mit Blick auf Björn Riemer, Martin Rüther und Philipp Schütze. Aus Luthers Schrift "Vom ehelichen Leben" wurde nicht zitiert, trotz Reformationsjubiläum. "Oh mir grauet", heißt es da. Gemeint waren die Gewohnheitsehe mit Trott und Trübsal, die fehlende Spiritualität und das erloschene Feuer. Der Reformator hätte sicher seine Freude gehabt an den strahlenden Gesichtern der Frischvermählten. 

Volkmar Heuer-Strathmann