Über 20 Teams des Adolfinum beim Mathematikwettbewerb "Bolyai"

"Denkaufgaben gemeinsam in konstruktiver Zusammenarbeit lösen."

Der Name klingt fremd. Eine Creme? Etwas gegen die Falten des Denkenden? Ein indischer Tiger als Antwort auf „Känguru“? Die Idee hört sich sehr gut an: In kleinen Schülerteams sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim Mathematikwettbewerb "Bolyai" in sechzig Minuten "Denkaufgaben gemeinsam in konstruktiver Zusammenarbeit zu lösen".

In Erinnerung an einen ungarischen Mathematiker namens Bolyai wurde der Wettbewerb vor ein paar Jahren ausgerufen. Inzwischen beteiligen sich mehrere Bundesländer daran – natürlich auch Niedersachsen. Vom 3. Schuljahr an ist die Teilnahme möglich.

Bei der Bückeburger Premiere gingen 23 Teams an den Start – verteilt auf die Jahrgänge 5 bis 8. Es darf, ja es soll geredet werden. Man muss sich verständigen über die für richtig gehaltene Lösung. Ein Minderheitsvotum ist nicht vorgesehen. Spioniert oder gespickt wird nicht.

Zu den Siegern gehören „Die 4 Mathegenies“ (Klasse 5.1) und „Die Mathematiker“ (Klasse 5.5). Felizia Jagodzinski, Johanna Fischer, Clemens Geisler und Leon Reichwaage können also stolz sein, Raik  Minkley, Marc Rehling, Tim Förster und Henrik Bruns nicht minder. Und Mathematikobfrau Ina Seidl wird sicherlich keine Mühe scheuen, auf dass im kommenden Schuljahr in noch mehr Gruppen aus noch mehr Jahrgängen und Klassen von noch mehr Kollegen und Kolleginnen noch intensiver in Teamgesprächen nach Lösungen gesucht wird.

Bei der Aufgabenstellung orientiert man sich schon jetzt ganz an der Gegenwart nicht nur niedersächsischer Gymnasien: „In einer 5. Klasse gibt es sechs Mädchen mehr als Jungen…“

Volkmar Heuer-Strathmann