Zwei Adolfinerinnen bei der Junior Akademie 2016 in Loccum

Von Bakterien auf Türklinken und Häusern ganz nah am Wasser

Von Stefanie Hövermann und Katharina Ridderbusch (Klasse 8.1)

In der Zeit vom 30. September bis zum 7. Oktober waren wir in der Junior Akademie Loccum 2016. Insgesamt gab es vier Kurse: 1. Politik (Medien), 2. Biologie, 3. Theater und 4. Stadtplanung. Wir haben die Kurse Biologie bzw. Stadtplanung belegt und wir wurden zusammen in ein Zimmer eingeteilt.

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und einer anschließenden Versammlun. Danach sind wir dann in unsere jeweiligen Kurse gegangen und haben dort bis zum Mittagessen gearbeitet. Nach dem Mittagessen haben wir uns wieder in den Kursen getroffen und blieben bis zum Abendessen dort mit einer kurzen Kaffeepause zwischendurch. Anschließend hatten wir Freizeit, in der wir im Flair Billard spielen oder uns einfach nur unterhalten konnten.

In Biologie haben wir über viele verschiedene Themen geredet, hauptsächlich aber über den Aufbau von Zellen und die DNA. Wir konnten uns selber aussuchen, über welche Themen wir reden wollten. So haben wir auch über Tierversuche geredet und unsere Meinung dazu geäußert, um zu lernen, unsere eigene Stellungnahme begründen zu können. Aus diesem Grund sind wir zu Kurs 1 (Politik) gegangen und haben über einen Film über Tierversuche diskutiert. Um uns auf die Präsentation vorzubereiten, haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und konnten unsere eigenen Versuche vorbereiten und vorstellen.

In unserem Versuch haben wir verschiede Bakterienproben von Türklinken und Wasser genommen und haben diese mit Hilfe eines Agrarbodens genährt. Unser Versuchsprotokoll und die Ergebnisse haben wir dann auf einem Plakat festgehalten und ausgestellt.

Im Kurs Stadtplanung haben wir uns zuerst überlegt, was man in einer Stadt überhaupt braucht. Wir wollten auf Stadtplänen ein noch leeres Gebiet selber planen. Dann haben wir uns das Gebiet in Hannover (Wasserstadt im Stadtteil Linden-Limmer) angeguckt. Dieses haben wir Pi mal Daumen ausgemessen. Danach haben wir uns mit Vorschriften zum Bauen beschäftigt wie z.B. Nutzungstabellen für Häuser. Außerdem haben wir uns unterschiedliche Verkehrsnetze und Bedarfszahlen angeschaut. Am Ende der Woche haben wir zusammen das Verkehrsnetz geplant und haben uns für unterschiedliche öffentliche Einrichtungen entschieden, die in unserem Gebiet gebraucht werden.

Insgesamt war die Woche eine gute Erfahrung. Besonders neue Menschen kennen zu lernen, die unsere Interessen teilen, hat uns sehr gefallen.