Öffentlicher Elternabend zum Thema "Medienerziehung"

Experte von „smiley e. V.“ referiert über Kompetenzfragen

Das Adolfinum hat seine Hausordnung geändert, die Nutzung elektronischer Geräte im Schulgebäude wurde eingeschränkt. Proteste vonseiten der Schüler blieben aus. Seit der Grenzziehung wirken viele Schülerinnen und Schüler entspannter, Regelverletzung ist nach wie vor die Ausnahme. Doch was sich in der Schutzzone der Schule bewährt, dürfte kaum "eins zu eins“ auf die Gesellschaft übertragen werden können. Gute Gründe sprechen dagegen. Deshalb wird Medienerziehung gefordert, deshalb sind Experten gefragt. Medienkompetenz ist das Ziel - ganz im Geiste einer psychologisch fundierten Aufklärung.

Mit „smiley e. V.“ hat das Adolfinum einen Kooperationspartner, der prinzipiell offen ist für die Medien, die den Alltag der Schüler prägen, und für die Netzwerke, in denen die Schüler unterwegs sind. So setzt man inzwischen schon im 6. Jahrgang mit Workshops an (Foto). Der moralische Zeigefinger dirigiert nicht die Aktivitäten, wenn es um WhatsApp, Skype und facebook geht. Die Kinder sollen offen über ihre Erfahrungen sprechen können. Notwendige Grenzen sollen nachvollziehbar sein. Für eigene und fremde Gefährdungen wird sensibilisiert.

Damit Eltern im Gespräch mit ihren Kindern kompetent sind und realistisch, also nicht unbedacht oder überbesorgt, bietet „smiley e. V.“ auch Informationsabende für Erwachsene an. Im Adolfinum findet ein öffentlicher Elternabend am 18. Oktober um 19 Uhr im Forum der Schule statt. Die Einladung richtet sich besonders, so Sabine Fischer als Koordinatorin des Bereichs Medienerziehung, an die Eltern der Schüler der Jahrgänge 5 bis 8. Der Eintritt ist frei.

Volkmar Heuer-Strathmann