Auf der Suche nach einem wegweisenden Namen

Das Schulgelände des Adolfinum als Staatsgebiet

Staatsgebiet, Hymne, Währung, Zeitzone und Staatsgrenze, Staatsangehörigkeit,  Ausweispapiere und Ausweisungsregelungen, Staatsämter, Verfassung, Wahlverfahren und Feiertage - das alles und noch viel mehr will geklärt sein, wenn es im kommenden Schuljahr am Gymnasium Adolfinum für eine volle Woche heißt "Schule als Staat". Die Sprache dürfte Deutsch sein.

Schon jetzt suchen die Mitglieder der Vorbereitungsgruppe nach einem Namen für das Novum. Völkerrechtliche Vorgaben gibt es nicht, bei Worten wie "Entenhausen", „Anderland“  und „Bullerbü“ wären urheberrechtliche Fragen zu beachten. Aber Abkupfern verbietet sich sicherlich sowieso. Dass es sich um eine der bekannten demokratischen Staatsformen handeln soll, ist für die Initiatoren der Ausgangspunkt. Damit sind Geschmacklosigkeiten bei der Namengebung ausgeschlossen, auf Beispiele aus dem "Wörterbuch des Unmenschen" können wir verzichten.

Mit Thomas Morus und seinem Werk "Utopia" werben die Initiatoren um die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrkräften. Der Vorschlag kann in der Bibliothek in die eigens dafür aufgestellte Urne geworfen werden, man kann aber auch online einsenden. Letzter Vorschlagstag ist der 30. August 2016, der Schülerrat entscheidet am 31. August 2016 über den Staatsnamen. Er wird am 9. September 2016 auf der Vollversammlung bekanntgegeben.

Wer in einer der Vorbereitungsgruppen mitwirkt, kann leider keinen Vorschlag machen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Volkmar Heuer-Strathmann