Adolfiner:innen setzen Zeichen für den Frieden

Viele Fragen rund um die Kampfhandlungen in der Ukraine, russische Motive und den Einfluss der UN prägen derzeit die eine oder andere Stunde am Adolfinum. "Doch was tun?", fragten sich auch die Schülersprecher:innen. Gemeinsam mit Schülleiterin Cornelia Kastning entsteht die Idee mit einer Menschenkette ein Zeichen für den Frieden zu setzen.

Coronaschutzkonform und freiwillig findet sich - nach einer Schweigeminute für die Opfer von Krieg und Gewalt - eine übergroße Mehrheit der Schülerschaft auf dem Schulgelände ein, um das Gebäude symbolisch zu umschließen - die Kette als Zeichen der Verbundenheit der Schulgemeinschaft, für Frieden in Europa und der Welt, so Kastning in ihrer Ansprache. Ausdrücklich bezieht sie sich unter dem Eindruck der jüngsten Ereignisse auf die Menschen, die durch den Krieg und seine Folgen leiden, in der Ukraine, aber auch in Russland. So habe auch eine überwältigende Mehrheit der Völker in der UN-Vollversammlung gegen das russische Vorgehen in der Ukraine gestimmt.

Bückeburgs Bürgermeister Axel Wohlgemuth zeigt sich erfreut an diesem Ereignis teilhaben zu können. So bringe Krieg schreckliches Leid in die Familien, mache Maurer und Ärzte zu Soldaten, Mütter und Kinder zu Flüchtlingen. Den vielleicht schon bald ankommenden Menschen solle rasch geholfen werden.

Marja-Liisa Völlers, MdB, betont via Grußwort das Eintreten für ein freies Europa, die Menschenrechte und die gegenseitige Akzeptanz von Staaten. Sie danke allen für die Demonstrationen für den Frieden und das Zeichen des Zusammenhalts - auch durch die Menschenkette.

Schülersprecher Leon Reichwage ordnet die Intention der Menschenkette ein, so seien die Gedanken bei den Opfern von Krieg und Gewalt in der Welt, aufgrund der Ereignisse der letzten Tage aber besonders n der Ukraine und Russland. Jeder solle dankbar sein, der noch keinen Krieg erlebt habe und dies hoffentlich auch nie müsse. Ein kleiner Beitrag zur Hilfe könne die Spendenaktion, die in der folgenden Woche gestartet werde, sein.

DUE (04.03.2022)

 


 

Fotos: Volkmar Heuer-Strathmann