Experimentiervormittag der Grundschüler

Der Vormittag einiger Bückeburger Grundschüler*innen sah heute etwas anders aus als gewohnt: Sie tauschten kurzerhand das gewohnte Klassenzimmer gegen die Fachräume des Gymnasiums und den gewohnten Stundenplan gegen das Doppelstundenmodell. Auf dem Plan standen die bislang unbekannten Fächer Chemie, Informatik und Biologie.  

Was ist Chemie? „Wenn’s stinkt und knallt.“ Der Duft von köchelndem Rotkohlsaft war in der Tat nicht sehr betörend, umso faszinierender allerdings die Farborgel, die infolge der verschiedenen Lösungen entstand, die die Schüler herstellten. Mit einem lauten Knall beendeten S. Roper und F. Hartmann-Schmidt die Stunde, die sogenannte Knallgasreaktion beim Zünden einer Wasserstoffbombe: Das war auch nebenan nicht zu überhören.

 

 

Nach der großen Pause ging es weiter mit Informatik: Kleine Lego-Roboter wurden gebaut und programmiert. Da Informatik ein Fach für die Größeren ist, bedurfte es hier einiger helfenden Hände von Zehntklässlern, die M. Wunnenberg beim Erklären und Helfen unterstützten. Und so flitzten schon nach kurzer Zeit mehrere kleine Lego Mindstorms durch den Raum und die Flure.

 

Dass in der letzten Doppelstunde noch lange nicht die Luft raus war, zeigten T. Fischer und B. Steudtner in Raum 152: Mikroskopieren in Biologie. Nach einer kurzen Einführung durften die jungen Schüler*innen lebendige Wasserflöhe zigfach vergrößert bestaunen. Eingefangen werden mussten sie vorher auch noch.

 

Vielen Dank an Frau Robben-Jones für die Organisation und an alle helfenden Lehrer- und Schülerhände, die diesen Vormittag zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.

 

dub 22.01.20