Brett Pitt gesichtet – Schulausflug nach Wolfsburg ins phaeno

15 Busse, 7 Jahrgänge, 750 Schülerinnen und Schüler: Der Planungsaufwand für M. Wunnenberg, A. Bürger-Stockkamp und M. Robben-Jones war nicht gering, um den diesjährigen Schulausflug mit allen auf die Beine zu stellen. Ausnahme: Der Jahrgang 11 ist zum zweiwöchigen Betriebspraktikum angetreten.

15 Jahre phaeno im Jubiläumsjahr 2020, der ein oder andere Schüler war nicht zum ersten Mal dort. Dennoch: Zu entdecken gab es allerhand. Mehr als 350 interaktive Stationen luden zum Experimentieren mit allen Sinnen zu den Themen Sehen, Spürsinn, Mathematik, Energie, Leben und Dynamik ein. Faszinierende Effekte zum Thema Luft wurden auch in der Gasshow zum Besten gegeben, darunter ein in Stichflamme aufgehender Ballon, sublimierendes Trockeneis und der sich um das 700fach ausdehnende Flüssigstickstoff, der Ballon Willi erst schrumpfen und dann wieder zu enormer Größe anschwellen ließ. Wer schnell genug war, konnte ein Selfie mit Brett Pitt schießen.

Getreu dem Motto „Experimentierlandschaft“ gab es keinen festen Weg, die Schülerinnen und Schüler konnten ihrer Neugier freien Lauf lassen. Diese führte überraschend häufig in den Schwindeltunnel, der im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend war. 

Der sich drehende Tunnel fordert den Gleichgewichtssinn derart heraus, dass mancher fast über die Brüstung fiel. Mindestens genauso beliebt war das Hexenhaus, dessen Wände sich um die Sitzbank drehten, sodass dem Gehirn ein Streich gespielt wurde. Offenbar ist die Faszination der optischen Täuschung groß, der Wunsch danach, die gewohnte Sichtweise aus den Angeln zu heben. Bestaunt wurde auch ein Roboter, der Frau Vespermann animieren wollte, im Unterricht doch mehr zu spielen. Es wird dementiert, dass dieser von Schülern programmiert worden war. Der „gezähmte Blitz“ war wählerisch: Nicht immer war das magnetische Feld jeder Person auf Anhieb stark genug für eine Anziehung.

Besonders die jüngeren Jahrgänge und Phaeno-Neulinge hatten sichtlich Spaß und auch für die Älteren kam der nicht zu kurz: Im Chemieunterricht wird ein Element vermutlich eher selten mit der letzten Exfreundin – „Sieht heiß aus, ist aber eiskalt“ – verglichen… 

Ein großer Dank für einen schönen Tag und reibungslosen Ablauf geht an das Planungsteam und unsere pünktlichen Schüler. Und auch das Wetter und die A2 haben mitgemacht.

Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte, daher geht es hier zur Galerie. 

 

dub 20.01.20